Wissen, Erfahrungen und Perspektiven zu Polyamorie, offenen Beziehungen und Nicht-Monogamie – für Menschen, die selbst nicht-monogam leben oder darüber nachdenken, und für Fachpersonen, die mit ihnen arbeiten.
Grundlagen & Vertiefung
Beiträge zu zentralen Fragen rund um Polyamorie, offene Beziehungen und konsensuelle Nicht-Monogamie. Die Texte verbinden Forschung, Praxiserfahrung und fachliche Einordnung und verweisen auf weiterführende (wissenschaftliche) Quellen.
Poly-informierte Beratung und Psychotherapie denkt Polyamorie, andere Formen der Nicht-Monogamie und Monogamie als normale Wünsche und gleichwertige Möglichkeiten der Beziehungsgestaltung mit.
Was sexuelles Begehren außerhalb einer Beziehung bedeuten kann – und wie sich über unterschiedliche Wünsche, Autonomie und Vereinbarungen sprechen lässt.
Was Polyamorie, offene Beziehungen und konsensuelle Nicht-Monogamie unterscheidet – und welche Fragen beim Einstieg wichtiger sein können als das richtige Etikett.
Was mit Polykül gemeint ist, wie polyamore Beziehungsnetzwerke aussehen können und warum nicht alle Menschen darin miteinander in einer Liebesbeziehung sind.
Eifersucht, Verlustangst und Neue Beziehungsenergie (NRE; engl. New Relationship Energy) in polyamoren und offenen Beziehungen verstehen – ohne Gefühle vorschnell als Problem oder Beweis gegen Nicht-Monogamie zu behandeln.
Du suchst nicht nach einem Begriff, sondern nach einer Frage aus deinem eigenen Leben? Diese 6 Themen führen zu den passenden Einordnungen und Beiträgen.
Zentrale Begriffe lassen sich am besten im Zusammenhang verstehen. Die ersten Einordnungen sind deshalb direkt mit den ausführlicheren Beiträgen verbunden.
Eine Form konsensueller Nicht-Monogamie, bei der die Möglichkeit mehrerer liebevoller oder verbindlicher Beziehungen im Vordergrund stehen kann. Polyamorie und offene Beziehungen einordnen →
Ein Sammelbegriff für Beziehungen, in denen sexuelle und/oder romantische Kontakte außerhalb einer bestehenden Partnerschaft vereinbart möglich sind. Wie weit die Öffnung reicht, wird sehr unterschiedlich gestaltet. Polyamorie und offene Beziehungen unterscheiden →
Oberbegriff für Beziehungsformen, in denen mehrere sexuelle oder romantische Verbindungen mit Wissen und Zustimmung der Beteiligten möglich sind. Dazu können unter anderem Polyamorie und offene Beziehungen gehören. Grundlagen der Nicht-Monogamie →
Eine emotionale Reaktion auf eine tatsächliche oder befürchtete Bedrohung einer wichtigen Beziehung oder des eigenen Platzes darin. In nicht-monogamen Beziehungen ist Eifersucht weder ein Beweis dafür, dass eine Person „eigentlich monogam“ ist, noch dafür, dass sie für Polyamorie ungeeignet ist. Eifersucht und Neue Beziehungsenergie verstehen →
Freude darüber, dass eine Partnerperson mit einer anderen Person etwas Schönes erlebt, etwa Nähe, Verliebtheit oder Sexualität. Mitfreude und Eifersucht schließen einander nicht aus. Eifersucht, Mitfreude und Neue Beziehungsenergie einordnen →
Vorteile oder Vorrang, die einer bestehenden Paarbeziehung bewusst oder unbewusst gegenüber weiteren Beziehungen eingeräumt werden können. Der Begriff hilft, Macht und Hierarchien in Beziehungsnetzwerken zu untersuchen. Macht und Hierarchien poly-informiert betrachten →